Beratungseinsatz - Pflegeeinsatz §37 SGB XI  

Pflegebedürftige, die Pflegegeld nach § 37 Abs. 1 beziehen, haben in regelmäßigen Anständen eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit abzurufen:

 

Pflegestufe I und II       halbjährlich

Pflegestufe III              vierteljährlich

 

Auch Pflegebedürftige der Stufe 0 haben die Möglichkeit, jedoch nicht die Verpflichtung, einen Beratungseinsatz abzurufen.

 

Die Beratung dient der Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege. Sie soll eine regelmäßige Hilfestellung für die pflegenden Angehörigen sein. Bei dem Gespräch sollen fachlich adäquate und praktisch umsetzbare Hilfen und Hilfsmittel erläutert werden.

 

Die Beratungseinsätze werden von anerkannten Pflegediensten/ Sozialstationen durchgeführt. Die Durch-führung dieser Beratungseinsätze ist der Pflegekasse schriftlich zu bestätigen.

 

Hierbei sind die bei dem Beratungsbesuch gewonnenen Erkenntnisse über die Möglichkeiten der Verbesserung der häuslichen Pflegesituation dem Pflegebedürftigen und, mit dessen Einwilligung, der Pflegekasse mitzuteilen. Es werden z.B. sinnvolle Hilfsmittel, Pflegekurse, entlastende Maßnahmen wie eine Kurzzeitpflege vermerkt.

 

Der Beratungseinsatz ist für die Pflegebedürftigen kostenfrei.

(Stand 01.01.2014)

 

 

 

 


 

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            Georg Burns