Ansprüche

 

Hier möchten wir Ihnen mögliche gesetzliche Ansprüche, die Ihnen bei der Pflege zustehen, kurz aufzeigen. Eine genaue Abklärung ist selbstverständlich mit der für Sie zuständigen Stelle (z.B. Krankenkasse, Sozialamt usw.) nötig.  

 

Weitere Informationen können Sie auch beim Bundes-ministerium für Gesundheit erhalten.

 

Technische Pflegehilfsmittel

Die Pflegekassen bezahlen technische Pflegehilfsmittel (z.B. Rollstuhl, Badelift usw.), die für eine häusliche Pflege erforderlich sein können. Unter bestimmten Voraus-setzungen ist eine Zuzahlung des Pflegebedürftigen zu leisten.
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)
Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes

Pflege macht unter Umständen den Umbau der Wohnung erforderlich Die Anpassung soll die Pflege insgesamt ermöglichen, erleichtern und dazu beitragen, dass die Betroffenen ein selbstständigeres Leben führen können. Beispiele hierfür sind Türverbreiterungen für Rollstuhlfahrer oder der Austausch einer Badewanne gegen eineebenerdige Dusche. Es ist ratsam, die Leistung vor Auftragsvergabe bzw. Realisierung etwaiger Baumaßnahmen zu beantragen, da Beweisschwierigkeiten bei nachträglicher Prüfung der Notwendigkeit einer Maßnahme zu Lasten des Versicherten gehen. Der Antrag kann meist formlos bei der Pflegekasse gestellt werden. Alle Veränderungen des Wohnraumes, die zum Zeitpunkt der Zuschussgewährung erforderlich sind, gelten als eine Maßnahme.  Leben mehrere Pflegebedürftige oder Versicherte mit eingeschränkter Alltagskompetenz in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes einen Betrag in Höhevon 4.000,00 je Pflegebedürftigen nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme ist auf 16.000,00 € begrenzt  Die Leistungen der Pflegekassen kommen nur dann in Betracht, wenn kein anderer Leistungsträger vorrangig verpflichtet ist.
(Stand 01.01.2015)
(Quelle: Barmer GEK)
In manchen Gemeinden werden anfallende Kosten zur Verbesserung des Wohnumfeldes auch z.T. durch das Landratsamt  übernommen. Bitte erkundigen Sie sich vor Baubeginn.
Pflegehilfsmittel zum sofortigen Verbrauch

Dies sind Pflegehilfsmittel die zur Pflege benötigt und als Einmalprodukt verwendet werden: z.B.

- Einmal-Handschuhe
- Einmal-Waschlappen
- Händedesinfektionsmittel
- Flächendesinfektionsmittel
- Inkontinenzartikel wie Vorlagen, Bettschutzeinlagen

Diese Hilfsmittel werden bis zu einem monatlichen Höchstbetrag von 40 Euro übernommen (Stand 01.01.2015)
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)
Zuzahlung von Rentenversicherungsbeiträgen für Pflegepersonen

Für Personen, die aufgrund der häuslichen Pflege eines Angehörigen selber nicht arbeiten können, bezahlt die Pflegeversicherung Beiträge zur gesetzlichen Renten-versicherung. Das gilt für Personen, die wenigstens 14 Stunden pro Woche in der Pflege tätig sind und keiner Beschäftigung von über 30 Stunden nachgehen sowie noch keine Vollrente wegenAlters beziehen.
(Quelle AOK-Bundesverband-Gesundheit)
Zuzahlung von Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung für Pflegepersonen

Je nach Beitrittsgebiet wird zwischen 8,09 Euro und 6,83 Euro monatlich durch die Pflegekasse eingezahlt. (Stand: 01.01.2014)
Wer Arbeitslosengeld I oder II bezieht, darf gleichzeitig einen Angehörigen pflegen, ohne dass das Pflegegeld auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird.
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, AOK-Bundesverband-Gesundheit)
Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung für Pflegepersonen

Zuschuss von der Pflegekasse monatlich:
Zur Krankenversicherung:  139,24 Euro
Zur Pflegeversicherung:        18,42 Euro
(Stand: 1.1.2014)
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)
Unfallversicherung

Häusliche Pflegekräfte sind in den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung einbezogen, wenn die Pflegetätigkeit nicht erwerbsmäßig und mindestens 14 Stunden wö- chentlich erbracht wird. Die Unfallversicherung ist für Unfälle gedacht, die während der Pflegetätigkeit in der Wohnung und im Zusammenhang damit außerhalb der Wohnung passieren können.
(Quelle AOK-Bundesverband-Gesundheit)

Pflegekurse
Viele Krankenkassen unterstützen die pflegenden Angehörige oder ehrenamtliche Pflegekräfte. Sie bietet kostenfreie Pflegekurse an, in denen hilfreiche Tipps für die Pflege vermittelt werden.
Fragen Sie bei Ihrer Pflegekasse nach!

 

 

 

 

 

 


 

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            Georg Burns